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Aktuelles

Region Berlin Brandenburg

Biotechnologie –
Chancen für Berlin und Brandenburg

Die modernen Biowissenschaften öffnen neue, faszinierende Möglichkeiten zur Therapie von Krankheiten, für die Diagnostik, für effiziente Produktionsprozesse und umweltfreundliche Energieträger.

Diese Chancen ergänzen die bewährten Einsatzgebiete der „klassischen“ Biotechnologie im Bereich der Lebensmittelherstellung (z.B. Joghurt, Bier und Wein), der Produktion von Lebensmittelbestandteilen (Zitronensäure) oder Medikamenten (Antibiotika wie Penicillin).

Produkte, die mit Hilfe der Biowissenschaften entwickelt und hergestellt werden, sind damit in immer größerem Umfang Bestandteil unseres täglichen Lebens.

Dabei werden auch neue Fragen aufgeworfen, z.B. im Bereich der Stammzellforschung oder der grünen Biotechnologie.

Die Region Berlin-Brandenburg hat wie kaum eine andere die Potentiale, um Biotechnologien erfolgreich zu entwickeln: eine starke Forschungslandschaft, in der kaum ein Aspekt der modernen und klassischen Biowissenschaften fehlt, sowie zahlreiche innovative Unternehmen, die aus Ideen Produkte, Umsätze und Arbeitsplätze machen.

Der Biotechnologieverbund Berlin-Brandenburg e.V.

Der Vorteil der Region Berlin-Brandenburg – ihre Vielfalt an Forschungseinrichtungen, Unternehmen, kreativen Wissenschaftlern und Technikern – kann auch Nachteile haben: wenn die Szene so groß wird, dass man sich, wenn überhaupt, nur oberflächlich kennt, werden die Möglichkeiten zu Kooperationen und Synergien oft nicht optimal genutzt.

Daher ist ein Schwerpunkt der Tätigkeit des bbb e.V. das „Community Building“, d.h. Beiträge, damit sich die Wissenschaftler und Unternehmer in der Region besser kennen lernen und einen Eindruck haben, an welchen Fragen und Produkten, mit welchen Methoden und speziellen Fähigkeiten die Kollegen in der Region arbeiten.

Bei mehr als 160 Unternehmen und mehr als 350 wissenschaftlichen Arbeitsgruppen in der Region ist dies eine wichtige Aufgabe.

Dazu dienen verschiedene Veranstaltungsreihen, Gremien und Programme:

- „Life Science vor Ort“, hier präsentieren Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen ihre Arbeit am eigenen Standort und erlauben den Teilnehmern einen Blick hinter die Kulissen, z.B. durch Labor- und Produktionsführungen. Zwischen 2001 und Mitte 2006 wurden insgesamt 13 Veranstaltungen durchgeführt. Die Veranstaltungen werden – je nach Zeitpunkt und Ort – im Mittel von etwa 60 Teilnehmern besucht.

- „Lunch and Learn“ dies sind kurze Weiterbildungsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen. Diese Veranstaltungen werden zur besseren Integration in den Arbeitsalltag parallel zur Mittagspause an den großen Biotechnologiestandorten der Region durchgeführt. Zwischen 2003 und Mitte 2006 wurden insgesamt 21 Veranstaltungen durchgeführt.

- „BioBilanz“ ist die jährliche Statusveranstaltung der BioRegion mit einem Rückblick auf das jeweils abgelaufene Jahr. Die BioBilanz wird seit 1998 immer am Jahresende gegen Ende November/Anfang Dezember gemeinsam mit dem Aktionszentrum BioTOP – der Biotechnologieorganisation der Länder Berlin und Brandenburg – durchgeführt und hat in der Regel zwischen 100 und 200 Besucher.
 
- „Fachausschüsse“ sind in Abständen tagende Gremien, die sich mit definierten Themengebieten befassen – hier ist vor allem der Fachausschuss Aus- und Weiterbildung hervorzuheben, der sich der Aus- und Weiterbildungssituation im Bereich Biotechnologie widmet und Experten mehrerer Hochschulen und großer Ausbildungsträger zusammenführt.

Mit diesen Veranstaltungsreihen und Gremien trägt der bbb e.V. dazu bei, die Potentiale der Region effektiver zu nutzen, die Akteure intensiver miteinander zu vernetzen, das Wissen und die Kompetenz auf dem breit gefächerten Gebiet der Biowissenschaften und ihrer Anwendungen zu bündeln so zur Entwicklung der BioRegion Berlin-Brandenburg beizutragen.

Die Verbesserung der Akzeptanz der Biowissenschaften und Ihrer Anwendungen ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit:

-  „Call a Scientist“ ist ein Programm, um zu einem breiteren öffentlichen Verständnis für die Biowissenschaften und ihre Anwendungen in unserer Region beizutragen.

Wir sind überzeugt, dass Akzeptanz nur durch Information wachsen kann und dadurch, dass Menschen Berührungsängste verlieren. Öffentliche Akzeptanz ist letztlich die Grundlage unserer aller Arbeit – sie ist für die öffentliche Finanzierung der Forschung ebenso grundlegend wie für die Annahme der Produkte der Biotech-Unternehmen durch den Verbraucher.

Der bbb widmet sich daher dem Ziel „normale“ Menschen mit Wissenschaftlern und Unternehmern aus dem Bereich Biowissenschaften in Kontakt zu bringen. Aktivitäten wie das Gläserne Labor in Berlin-Buch, die Schülerveranstaltungen in Luckenwalde und viele Veranstaltungen an Forschungsinstituten tragen bereits seit langem dazu bei.

Wir gehen aber einen Schritt weiter und ergänzen die o.g. Angebote, zu denen an unserer Arbeit interessierte Menschen von sich aus kommen, um ein aktiveres Zugehen auf unsere Mitbürger.

Wir schaffen die Möglichkeit, dass Schüler, Lehrer, Teilnehmer an Kursen der Volkshochschulen, die Urania, Mitarbeiter in Verwaltungen, Mitglieder von Vereinen etc. sich im Gespräch mit Biowissenschaftlern und Biotech-Unternehmen einen Eindruck von deren Arbeit verschaffen können. Dafür haben wir über 70 freiwillige Mitstreiter aus Wissenschaft und Wirtschaft gewinnen können, die bereit sind, im Jahr ein bis zwei Vorträge vor nicht-Fachleuten zu halten und ihre Arbeit vorzustellen.

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